5 Tipps für ein sicheres Zuhause für Senioren

Die tägliche Pflege ist eine Herausforderung, die nicht immer einfach zu bewältigen ist. Besonders die Sicherheit des Pflegebedürftigen ist ein ernstes Thema, welches Angehörige häufig beschäftigt. Jeder Pflegefall ist individuell, aber dennoch gibt es einige Punkte, die man immer im Blick behalten sollte. Vorausschauend zu handeln ist essentiell.

Mit passenden Hilfsmitteln lässt sich die Sicherheit erhöhen, und damit auch dauerhaft der Stresspegel für den Pflegenden senken. Ebenso ist es wichtig, dem Sicherheitsgefühl des Betroffenen Beachtung zu schenken und möglichen Ängsten vorzubeugen.

 

Tipp 1: Geborgenheit – eine wichtige Gefahrenprävention

Damit sich Pflegebedürftige sicher fühlen können, ist es wichtig, dass sie am täglichen Leben so weit wie möglich teilnehmen können. Entsprechend empfiehlt es sich, die Betroffenen möglichst so unterzubringen, dass sie etwas vom Familienleben mitbekommen. So lässt sich eine Isolierung und daraus resultierende Angst vermeiden. Dies ist wichtig, denn Angst ist ein sehr wichtiger Aspekt, wenn es um Sicherheit geht. Auch bei noch so schönen, hellen und gut eingerichteten Räumen kann Einsamkeit zu Angst und Panik führen. Pflegebedürftige könnten sich dann durch unbedachtes Handeln selbst in Gefahr bringen. Eine zentrale Unterbringung sorgt zudem dafür, dass pflegende Angehörigen häufiger nach dem Pflegebedürftigen sehen und im Blick behalten können.


Tipp 2: Anpassung des Wohnumfelds

Ein wichtiger Aspekt in der Altenpflege ist die Anpassung des Wohnumfelds. Stolperfallenzu beseitigen ist ein absolutes Muss. Dazu gehören unter anderem Läufer und lose Teppiche. Ebenso können freiliegende Kabel zur Gefahr werden. 
Angepasste Türschwellen tragen zu einem barrierefreien Wohnraum bei.
 Empfehlenswert ist es, vorhandene Treppen abzusichern oder einen Treppenlift einzubauen. Ebenso lohnt es sich das Bad behindertengerecht umzugestalten. Für die Maßnahmen der Umgestaltung können entsprechende Zuschüsse bei der zuständigen Pflegekasse beantragt werden.


Tipp 3: Hilfsmittel für sichere Altenpflege im eigenen Zuhause

Mit den richtigen Hilfsmitteln kann die Pflege erleichtert werden und es lässt sich ein möglichst sicheres Umfeld schaffen. Eines der wichtigsten Hilfsmittel in der Pflege ist ein passendes Pflegebett mit optionaler Gittersicherung. Doch auch Kleinigkeiten wie ein Duschhocker, ein Badewannenlift, Toilettensitzerhöhungen, Haltegriffe und Co sind optimal um Gefahren zu verringern und die Pflege zu erleichtern.


Tipp 4: Präventionstraining

Je nach Beweglichkeit und Möglichkeiten ist es wichtig, mit Pflegebedürftigen auch Bewegungsabläufe zu erarbeiten und diese einzuüben. Bekannt ist hier vor allem das Sturzpräventionstraining, aber auch in anderen Bereichen kann mit gezielten Übungen die Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen so weit wie möglich erhalten oder sogar erhöht werden. Dies fängt bei Kleinigkeiten wie dem selbstständigen Essen und Trinken an. Doch auch die Mithilfe der Pflegebedürftigen während des Waschens oder bei der Umlagerung kann Pflegende entlasten. Dies verringert letztlich auch die Unfallgefahr, wenn die Abläufe gut eingeübt wurden.


Tipp 5: professionelle Hilfsangebote gezielt nutzen


Um ein möglichst sicheres Umfeld für den Pflegebedürftigen zu schaffen, sollten Angehörige sich professionell beraten lassen. Auch wer bisher keinen Pflegedienst nutzt, kann eine Beratung durch diesen in Anspruch nehmen. Hier wird auf fehlende Hilfsmittel hingewiesen und es werden Tipps für die tägliche Pflege gegeben. Zudem werden Angehörige auf zusätzliche Hilfsangebote in ihrem näheren Umfeld aufmerksam gemacht und auch im Bereich der finanziellen Hilfen ist es empfehlenswert, einen Pflegedienst oder eine professionelle Beratungsstelle zu kontaktieren und eine Beratung in Anspruch zu nehmen.


Außerhäusliche Betreuung und der Sicherheitsaspekt


Angehörige, die die Altenpflege nicht im eigenen Zuhause durchführen können, entscheiden sich oft für einen Platz in einem Seniorenwohnzentrum. Für uns beim Flechtinger Pflegedienst hat Sicherheit in allen unseren Einrichtungen oberste Priorität. Interessieren Sie sich für unser Pflegekonzept? Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne.

Geänderte Besuchsregelung / Testpflicht für alle Besucher

Liebe Angehörige und Besucher,

die aktuelle SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt sowie das aktuelle Infektionsschutzgesetz und die bundesweit in Kraft getretene Coronavirus-Testverordnung regeln maßgeblich die Besuche in Pflege-einrichtungen.

Ein negatives Coronavirus-Testergebnis (PoC-Test nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden) ist Voraussetzung für den Zutritt in unsere Einrichtung, sowie das Tragen einer FFP 2 Maske – dies ist unabhängig vom Impfstatus.

Bitte nutzen Sie dafür die kostenlose Bürgertestung. Mit der neuen Testverordnung werden Bürgertestungen unter anderem für Besucher, die in Pflegeeinrichtungen untergebrachte Personen besuchen – kostenfrei ermöglicht.

Die Anspruchsberechtigung wird auf Grundlage eines bundeseinheitlichen Formulars zur Verfügung gestellt, welches Sie von der Einrichtungsleitung ausgefüllt ausgehändigt bekommen.

Bitte seien Sie uns weiterhin behilflich bei der Umsetzung folgender vorgeschriebener Maßnahmennahmen:

  • Klingeln Sie bitte (auch wenn die Haustür offen ist) und melden sich beim Personal an und halten Ihr negatives Testergebnis bereit.
  • Halten Sie die nötigen Hygiene- und Abstandregeln ein.
  • Tragen Sie während des gesamten Aufenthalts die FFP 2 Maske.
  • Bitte betreten Sie nicht die Gemeinschaftsräume.

 

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir als Pflegeeinrichtung nach § 6 Abs. 1 der Coronavirus-Testverordnung nicht dazu berechtigt sind, einen 3G-gültigen Testnachweis auszustellen.

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis!
Die Geschäftsleitung

Flechtingen, 02.11.2022