Diese 5 Dinge sollten Sie über eine Pflegeausbildung wissen

Pflege als Beruf wird für das deutsche Gesundheitswesen immer wichtiger. Pflegende übernehmen zunehmend relevante Aufgaben in der Prävention, in den Einrichtungen des Gesundheitswesens, in der Rehabilitation und in der palliativen Begleitung von Menschen am Lebensende.


Ausbildung in der Pflege: ein Beruf – viele Gesichter

Dabei sind die Aufgaben, die nach der Prüfung zum Altenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger übernommen werden können, breit gefächert:

– Begleitung von kranken und/ oder pflegebedürftigen Menschen – Wundmanagement – Schmerzmanagement – Prophylaxe von Thrombosen, Druckgeschwüren und Stürzen – Überwachung von Blutdruck, Sauerstoffsättigung und Infusionstherapien – Koordination der Aufnahme in eine Einrichtung und der Entlassung zum Beispiel aus dem Krankenhaus – Beratung und Begleitung in besonderen Lebensphasen


Berufsfelder

Mit einer Pflegeausbildung können Sie in der stationären oder ambulanten Pflege tätig werden, genauso wie im Krankenhaus oder in der Gesundheitsfürsorge. Viele weitere berufliche Aktivitäten für Pflegende sind in der Entwicklung: Zum Beispiel der Bereich der Schulkrankenschwester oder die Tätigkeit in der Gesundheitsförderung in den Betrieben.

Die Beschäftigung im Pflegedienst ermöglicht auch viele Schritte der persönlichen Entwicklung. Ein Jahr im Ausland arbeiten oder in attraktiven deutschen Großstädten leben: Mit einem Abschluss in der Pflege sind Sie ein gefragter Mitarbeiter.


Voraussetzungen

Entscheidungsfreudigkeit, Empathie und Verantwortungsbewusstsein sind persönliche Qualifikationen, die im Pflegedienst gefragt sind.

Für den Bildungsweg des Gesundheits- und Krankenpflegers oder des Altenpflegers wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Auch mit dem Hauptschulabschluss und einer abgeschlossenen Ausbildung kann die Pflegeausbildung absolviert werden. In dieser werden medizinische, pflegerische und pädagogische Inhalte vermittelt. Sie ist anspruchsvoll, praxisorientiert und vielfältig; gute Kenntnisse in naturwissenschaftlichen Fächern sind hilfreich.

Darüber hinaus gibt es vielseitige akademische Wege. Die Studiengänge orientieren sich an den Bedürfnissen der Pflegepraxis. In vielen Fällen ist der schulische Teil und das Studium der Pflege miteinander verbunden, sodass nach vier Jahren sowohl ein Ausbildungsabschluss wie auch eine akademische Qualifikation erworben wird.

Im Bereich der Hochschulen gibt es weitere Studiengänge, die für das Pflegemanagement, für die Pflegepädagogik oder für die Pflege von besonderen Patientengruppen qualifizieren. Beispiele sind die psychiatrische Pflege oder die Gerontologie. Auch Master- und Promotionsprogramme werden für Pflegende angeboten.


Einschränkungen
Wie jede berufliche Tätigkeit, so hat der Pflegeberuf ebenfalls die eine oder andere Einschränkung: Die Tätigkeit wird häufig im Schichtdienst ausgeführt. Dieser hat aber nicht nur Nachteile, weil in der Dienstplanung Rücksicht auf die Wünsche der Mitarbeiter genommen wird. So ist der Wochenendtrip oder der Konzertbesuch im Pflegedienst kein Problem.


Fünf Gründe, warum das Berufsfeld Pflege eine gute Perspektive für die Zukunft ist.


1. Dankbarkeit
Pflegende helfen Bewohnern und Patienten häufig in kritischen Lebenssituationen. Maßnahmen zur Förderung der Mobilität führen oft dazu, dass alte Menschen ihre Selbstständigkeit im Alltag wiedererlangen. Die Dankbarkeit dieser Menschen ist ein wunderschöner Moment für Pflegende.

2. Technik und Menschlichkeit verbinden
In der Pflege gibt es inzwischen viele technische Hilfsmittel. Dokumentationen werden mit Hilfe von Software Programmen durchgeführt. Blutdruck und Puls durch Überwachungsgeräte überprüft und heutige Pflegebetten und Hebeeinrichtungen sind kleine technische Innovationen. In der hoch technisierten Welt den Menschen mit seinen Bedürfnissen wahrzunehmen ist die Stärke von Pflegenden.

3. Kommunikation als Aufgabe
Gesprächsführung und Beratung sind zentrale Aufgaben. In diesem Bereich gibt es eine Vielzahl von Weiterentwicklungsmöglichkeiten zum Beispiel als Case Manager.

4. Unterstützung im Team
Die Mitarbeiter in der Pflege unterstützen sich gegenseitig mit ihren Stärken, Schwerpunkten und Weiterbildungen. Gemeinsame Fortbildung und Supervision ist heute für viele Teams selbstverständlich.

5. Zukunftssicher
Der Bedarf für Menschen mit Pflegeausbildung wird in den nächsten Jahren weiter steigen, sodass es zukünftig hervorragende Chancen gibt, in der Pflege tätig zu sein und sich zu entwickeln.

Eine Ausbildung in der Pflege verbindet Theorie und Praxis, Technik und Menschlichkeit sowie Teamarbeit und Eigenverantwortung zu einem faszinierenden Berufsfeld mit vielen Perspektiven. Der Flechtinger Pflegedienst bildet auch aus. Interessieren Sie sich für eine Ausbildung bei uns oder haben Fragen dazu? Gerne beraten wir Sie dazu.